DKW EL125

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spitz
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DKW EL125

Beitrag von spitz »

DKW EL 125, Scheunenfund

In der Nähe von Hof/Saale - also nur 30 km von mir entfernt, konnte ich vor drei Wochen einen DKW- EL125- Stationärmotor für wenig Mäuse erwerben. Da ich sowas noch nie hatte, war die Neugierde umso größer. Zuhause habe ich ihn dann gleich abgewaschen und siehe da, so schlecht ist der Bursche nicht. Bis auf ein fehlendes Zündkabel, fehlender Tankdeckel und einer kleinen gebrochenen Rückholfeder an der Fliehkraftregelung ist scheinbar alles dran. Der Motor dreht, die Kupplung kuppelt und der Flugrost ist behandelbar.
Der Tank ist nicht wirklich schlimm vergammelt – er braucht nur eine intensive Reinigung und einen „neuen“ Tankdeckel.
Eine Bedienungsanleitung steht am Tank, ein Typenschild ist auch da und ein kleines Audi- Logo am Mini-AUS- Knöpfel an der Zündbox.

Mit dem Erwerb kamen auch Fragen:
Was macht die Fliehkraftkiste? = Gasregulierung/Dauerbetrieb
Welches Baujahr habe ich da? = 1940/1941
Zu welchem Zwecke diente der Motor? = Antrieb von Grasmähwerken usw.

Die Antworten bekam ich online im mz-forum.com, da bin ich seit Jahren als Schrauber zu hause. Eine Familie herrlich sinnfreier und sinnvoller Schrauber ergänzt sich hervorragend und natürlich haben da viele auch andere DKW-Produkte und deren Derivate im Visier.
Mittlerweile habe ich mich auch hier angemeldet und auch dieses Forum lebt und gibt Informationen, dankeschön ringsum.
Extra erhielt ich Infos aus einer weiteren Hp ( https://www.dkw-autounion.de/ ) und ich konnte das dazu passende originale Handbuch in der Bucht erwerben.

Die Demontage des Motörchens war nicht schwer, fast alle Schrauben haben sich drehen lassen. Zerlegt habe ich den Boliden bis auf die Kurbelbox, also Kolben und Zylinder blieben eine Einheit. Alles andere habe ich gereinigt, gepflegt und wieder montiert. Den gerissenen, innenliegenden Antriebsriemen der Fliehkraftregelung konnte ich mit einem modernen Gummi ersetzen, den eingerissenen Arretieranschlag des Kupplungshebels über dem Tank habe ich nachgeschweißt, in Form gefeilt und das Bowdenzuggasseil habe ich mittels Eigenbauanschlagschraube umgerüstet, da ich keinen Bedarf für einen Bowdenzug habe. Einen Tankdeckel erhielt ich per mz-forum.com stilecht aus Zschopau.
Bei der Montage habe ich locker fünfzigmal am Anwurfhebel gezogen, nur um die Bewegung zu inhalieren und promt brach die große außenliegende Rückzugfeder des Kickhebels. Die ist eben auch achtzig Jahre alt, kein Wunder.
Als zwischenzeitlichen Ersatz konnte ich nach einem gestrigen Erwerb von zweieinhalb EL150 eine Klemmhalterung des 150er Hebels an den 125er Motor anpassen, siehe Bilder.
Was noch fehlt ist der bestellte Kupplungszug, den lass ich grad anfertigen und ein zuverlässiger Zündfunke, da arbeite ich dran und ich habe auch hier bereits Tipps erhalten können.
Jetzt erst mal paar Fotos, leider bekomme ich nur fünf Bilder hier herein:
005.jpeg
011.jpg
015.jpg
015.jpg (64 KiB) 108 mal betrachtet
018.jpg
020.jpg
Gruß ringum und guten Rutsch ins neue Jahr.

Spitz
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spitz
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Re: DKW EL125

Beitrag von spitz »

spitz hat geschrieben: Do 31. Dez 2020, 14:49 DKW EL 125, Scheunenfund

In der Nähe von Hof/Saale - also nur 30 km von mir entfernt, konnte ich vor zwei Wochen einen DKW- EL125- Stationärmotor für wenig Mäuse erwerben. Da ich sowas noch nie hatte, war die Neugierde umso größer. Zuhause habe ich ihn dann gleich abgewaschen und siehe da, so schlecht ist der Bursche nicht. Bis auf ein fehlendes Zündkabel, fehlender Tankdeckel und einer kleinen gebrochenen Rückholfeder an der Fliehkraftregelung ist scheinbar alles dran. Der Motor dreht, die Kupplung kuppelt und der Flugrost ist behandelbar.
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Die Antworten bekam ich online im mz-forum.com, da bin ich seit Jahren als Schrauber zu hause. Eine Familie herrlich sinnfreier und sinnvoller Schrauber ergänzt sich hervorragend und natürlich haben da viele auch andere DKW-Produkte und deren Derivate im Visier.
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Die Demontage des Motörchens war nicht schwer, fast alle Schrauben haben sich drehen lassen. Zerlegt habe ich den Boliden bis auf die Kurbelbox, also Kolben und Zylinder blieben eine Einheit. Alles andere habe ich gereinigt, gepflegt und wieder montiert. Den gerissenen, innenliegenden Antriebsriemen der Fliehkraftregelung konnte ich mit einem modernen Gummi ersetzen, den eingerissenen Arretieranschlag des Kupplungshebels über dem Tank habe ich nachgeschweißt, in Form gefeilt und das Bowdenzuggasseil habe ich mittels Eigenbauanschlagschraube umgerüstet, da ich keinen Bedarf für einen Bowdenzug habe. Einen Tankdeckel erhielt ich per mz-forum.com stilecht aus Zschopau.
Bei der Montage habe ich locker fünfzigmal am Anwurfhebel gezogen, nur um die Bewegung zu inhalieren und promt brach die große außenliegende Rückzugfeder des Kickhebels. Die ist eben auch achtzig Jahre alt, kein Wunder.
Als zwischenzeitlichen Ersatz konnte ich nach einem gestrigen Erwerb von zweieinhalb EL150 eine Klemmhalterung des 150er Hebels an den 125er Motor anpassen, siehe Bilder.
Was noch fehlt ist der bestellte Kupplungszug, den lass ich grad anfertigen und ein zuverlässiger Zündfunke, da arbeite ich dran und ich habe auch hier bereits Tipps erhalten können.
Jetzt erst mal paar Fotos, leider bekomme ich nur fünf Bilder hier herein:

005.jpeg
011.jpg
015.jpg
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Gruß ringum und guten Rutsch ins neue Jahr.

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Re: DKW EL125

Beitrag von spitz »

Liebe Admin,
man kann hier wohl einmal gespeicherte Themen nicht mehr korrigieren. Bitte seid so nett und löscht den Antworttext und lasst nur den ersten Textbeitrag stehen.

Danke Spitz
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