von marek » Di 9. Mär 2010, 08:54
nach jahrelangen Bemühungen und ausbrobieren von allen Elektroden die mir in die Finger kamen (ich reparierte ,wenn ich Lust hatte,oder wenn ich gebraucht wurde in einer Tank- und Stahlbau Firma die verschiedesten Maschinen,so konnte ich mit Elektroden und Stahl auch Edelstahl aus dem Vollen schöpfen).Mein Ziel war es Guß,ohne vorzuwärmen (800 Grad sagte mir mal einer) zu schweißen.Gefundene Elektrode war ein voller Erfolg. Ich schweißte einen abgebrochenen Führungsring in einem Schleppergetriebe, sonst wäre der Getriebeblock Schrott gewesen.Typ der Elektrode gebe ich nur per Tel. oder E-mail weiter, da ein "Guter Bekannter" eine alte Schwengelpumpe schweißte,das Wissen als seines ausgab und den Besitzer kräftig zur Kasse gebeten hat.(Irgendwann kommt alles raus - die Elektrode kennt er bis heute nicht, da ich die Bezeichnung entfernte).Um historische Gegenstände aller Art zu erhalten hätte es auch kostenlos oder für ne Kiste Bier gemacht.Um Spannungsrisse neben der Naht zu vermeiden, schlage ich gleich nach dem Schweißen mit dem Schlackenhammer kräftig auf die Naht um die Oberflächenspannung zu nehmen(Vorsicht wegen glühender Schlackenreste).Heute Verwende ich diese Elektrode bei den verschiedensten Schweißarbeiten - nicht nur bei Guß - Einige Anfragen ob ich auch von Kachelöfen die Roste schweißen kann muß ich bis jetzt verneinen da (meines Wissen ) der Kohlenstoff ausgebrannt ist -ich bin kein Metallurge Gruß Wolle