Reparatur Gehäuse

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ftheka60
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Reparatur Gehäuse

Beitragvon ftheka60 » Mo 26. Nov 2018, 13:26

Hallo
Ich habe einen 2H65, bei dem wahrscheinlich das Pleul mal nachschauen wollte, was draußen so los ist.
Jetzt meine Frage. Wie am besten reparieren?
Ich hätte ein Stück passenden Guss zurecht gemacht und dann verschweißt.
Was habt ihr noch für Vorschläge?
Mfg Franz
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öllappen
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Re: Reparatur Gehäuse

Beitragvon öllappen » Mo 26. Nov 2018, 15:51

moin franz , am besten wäre schweissen und dann die nähte mit der flex polieren .gruss öllappen
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Re: Reparatur Gehäuse

Beitragvon Motorensammler » Mo 26. Nov 2018, 16:26

Moin

Ich würde das nicht schweißen.Das mit dem Guss schweißen ist gar nicht so einfach wenn es gut werden soll.
Die elektroden sind auch nicht gerade günstig.
Ich habe schon eine ganze Menge solcher Schäden mit einem Schraubsystem repariert.
Du machst dir ein passendes Stück guss zurecht und setzt Schraube an Schraube so dicht aneinander,das die nachvolgende immer ein wenig in die vorherige eingreift.So vernähst du den ganzen Riss.
Es gibt da spezielle Schrauben und Reparaturkits ,es geht aber auch gut mit M8 Gewindestange.
Grüße Michael
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Re: Reparatur Gehäuse

Beitragvon Basti95 » Mo 26. Nov 2018, 17:03

Hallo,
Also schweißen kann man das schon, aber:
- Guß-Schweißen muss man können,
- Passender Zusatz ist wichtig (Wig /Elektrode),
- Temperatur beim Schweißen + Abkühl-Zeit.
Um den passenden Zusatz auswählen zu können musst du die Legierungsbestandteile + % Anteile des zu schweißenden Werkstücks wissen - und da beginnen meistens die Schwirigkeiten.
Weil bei den „alten“ Sachen war die Qualität nie gleich.

Ich behaupte jetzt einfach mal das ich schon ganz gut schweißen kann und auch ne gute Ausrüstug für jedes Schweißverfahren habe, aber ich schweiß auch kein Guss mehr, Weil da is so viel Hintergrund-wissen nötig, das ist enorm.

Wenn du Glück hast, findest du einen „alten“ Metaller/Motorenbauer wir haben einen im Ruhestand befindlichen Motorenbauer in der Nähe - der macht das unmögliche möglich - der hat uns schon n riss im ZK von nem Kaelble Motor repariert und der Radlader läuft bis heute.

Der Senior der Fa. Schilling in Haldenwang hat das gemacht - weis aber garnicht ob der noch was macht.

Ansonsten finde ich die Variante mit den schraube an Schraube interessant - habe ich noch nie gesehen. Wird das dann auch dicht?

Gruß Sebi

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Re: Reparatur Gehäuse

Beitragvon Borstel » Mo 26. Nov 2018, 18:19

Hallo!
Da das Loch sowieso vom Wasserkasten verdeckt wird, würde ich das nur mit einer Blechplatte zuschrauben.
Wenn das geschweißt wird ,könnte sich ev. der ganze Motorblock verziehen.
Dann muß die Lageraufnahme der Kurbelwelle noch nachbearbeitet werden.
Das wäre mir zu riskant .
Bis bald!

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Re: Reparatur Gehäuse

Beitragvon jaki » Mo 26. Nov 2018, 18:51

Je nachdem wie Geschweißt wird kann sich mehr oder weniger der Block verziehen, aber auch Rissen in alle Richtungen Bilden...

Vorallem das Einschweißen eines Kreises bzw. eines Bruchstücks wie hier im Bild ist äusserst schweirig wegen den Spannungen...

Würde das nicht schweißen uns auch nicht schweißen lassen!
:mrgreen:

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Re: Reparatur Gehäuse

Beitragvon ftheka60 » Mo 26. Nov 2018, 19:31

Danke für die Anregungen.
Schweißtechnisch bin ich gut ausgerüstet (Guss Elektroden sowie Schweißstäbe für Autogen),
aber ich werde euren Rat annehmen und das Loch einfach mit ner Platte zuschrauben.
Was könnt ihr mir als Dichtmittel empfehlen?
Ich würde Flüssigmetall nehmen.

Mfg Franz

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Re: Reparatur Gehäuse

Beitragvon Motorensammler » Mo 26. Nov 2018, 20:50

Moin

Schaut mal bei yotube nach : Lock-N-Stitch.
Da sind schöne Vieos von meiner Reparaturmethode drin.
Ich habe damit schon eine Menge gemacht und diverse Gussteile gerettet.Von einem gerissenen O&K Motorblock über Pumpen und Maschinenteilen bis hin zu Lanz Buldog Kupplungen ist fast alles möglich.
Wichtig ist eine Gussstärke über 8 mm und ein Rechwinklig bearbeiteter Riss im Guss,damit die Schrauben auch vernünftig im Riss sitzen.
Ich habe damit auch schon Zylinderköpfer repariert. Nachdem ich sie auf der Topfschleifmaschine geplant habe sind sie wider einwendfrei.
Mein Sohn hat ein Loch im MWM Motorblock mit m 8 Gewindestange repariert ,geht auch.Die Gewindestange ist schön weich und lässt sich gut bohren und Gewindeschneiden.
Ein Loch ist immer einfacher zu reparieren wie ein gerader Riss,weil sich der Flicken in einem Loch rundherum abstützt.
Grüße Michael
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Re: Reparatur Gehäuse

Beitragvon Borstel » Di 27. Nov 2018, 19:38

Hallo!
Ich verwende schon seit Jahren "Innotec Easy Gasket ".
Ist zwar nicht ganz billig, aber habe nur gute Erfahrungen damit gemacht.
Wenn man vorher beide Dichtflächen metallisch blank macht und dann noch mit Bremsenreiniger entfettet, sind die Motoren ewig dicht.
Nach dem Aushärten wie Hartgummi.
Ist auch bei Amazon erhältlich.
Bis bald!
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Re: Reparatur Gehäuse

Beitragvon schmierlappe » Do 29. Nov 2018, 10:08

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