Na also - geht doch MKH 239?

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gft
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Re: Na also - geht doch MKH 239?

Beitragvon gft » So 2. Mär 2014, 13:45

Det leuchtet ein, könnt so gesessen haben,.... :)
Fehlt dann nur noch eine feste kleinere Riemenscheibe auf dem Motor selber, neben dem Schwungrad!
Transmissionswelle so um die 100 Umdrehungen vielleicht, das währ auch gut für die Kupplungen! Vom Schwungrad direkt auf die große geteilte Riemenscheibe glaub ich nicht, dafür währ auch die Kurbelwelle zu lang,......
Egal, nun erstmal aufbauen und zum Laufen bringen,......
Gruß, Dieter

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Re: Na also - geht doch MKH 239?

Beitragvon Motorensammler » So 2. Mär 2014, 16:31

Moin Burgfried
Glückwunsch zum Deutz schönes Stück Metall das du da an Land gezogen hast.
Benötigst du noch Stahlträger für Fundament,Kran oder so?Ich habe noch einige vom Hallenbau übrig.( IPE 200 - 550 mm höhe)
Mit freundlichen Grüßen Michael
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Re: Na also - geht doch MKH 239?

Beitragvon BUMI » So 2. Mär 2014, 20:51

@ Jan: So hat die Kupplung wohl ausgesehen - die Abmessungen der Glocken passen vom Gefühl her gut dazu. Schade, dass vom Rest nichts mehr da ist.
@ Dieter: In einer Gitterbox liegt noch eine ca. 50 cm Riemenscheibe mit Flanschanschluß. Ich muss mal das Schwungrad umderhen um zu sehen, ob da ein Flanschanschluß ist.
@ Michael: Dank für Dein Angebot, da könnte ich drauf zukommen, wenn ich mich gegen Beton entscheide.
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Re: Na also - geht doch MKH 239?

Beitragvon Motorenspezi » Mo 3. Mär 2014, 09:35

Moin Burgfried,
ich dachte die großen sollen wech ;) . Wenn Du Fragen hast, kannst du auch gern zu mir kommen oder ich zu Dir. Sind ja nu mal nicht so weit voneinander entfernt. Habe im museum auch einige Motoren, wo die Lager nicht mehr die besten sind.
Lass uns doch mal schnacken.
Grüße Mathias
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Re: Na also - geht doch MKH 239?

Beitragvon BUMI » Di 4. Mär 2014, 14:26

Doch, da sollte was wech - aber das ist wie mit den guten Vorsätzen im neuen Jahr ... außerdem ist das für meine Verhältnisse nicht "groß" sondern sehr groß.

Hier mal ein Bild vom radseitigen Lager
K800_Deutz Lager 3.JPG
K800_Deutz Lager 3.JPG (133.01 KiB) 2053 mal betrachtet


hier die kleine Riemenscheibe, 40 cm, ich fand noch keinen Rezess, auf den die passen könnte
K800_Deutz Riemenscheibe.JPG
K800_Deutz Riemenscheibe.JPG (122.26 KiB) 2053 mal betrachtet


Hier noch ein Ablauftrichter, der in einer Kiste lag. Wo kann der gesessen haben?
K800_Deutz Ablauftrichter.JPG
K800_Deutz Ablauftrichter.JPG (139.82 KiB) 2053 mal betrachtet


Gruß, Burgfried
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Re: Na also - geht doch MKH 239?

Beitragvon Motorenspezi » Mi 5. Mär 2014, 09:06

Moin,
gut hier bei diesem Lager ist Handlungsbedarf angesagt. Lagermetall habe ich. Müßten nur die Form zum gießen bauen. Welle schleifen, wenn notwendig in Kiel glaube ich, da hatten wir auch unsere vom Grazer und Körting.
Melde mich die Tage mal bei Dir.
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Re: Na also - geht doch MKH 239?

Beitragvon lutzemue » Mi 5. Mär 2014, 15:24

Hallo,

wenn ihr das Lager ausgießt könntet ihr das fototechnisch Dokumentieren. Denn das Ausgießen eines Lagers steht mit auch noch bevor.

Danke und Gruß



Lutz
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Re: Na also - geht doch MKH 239?

Beitragvon BUMI » Mi 5. Mär 2014, 19:24

Moin,
mit der Fotostrcke wäre schön -hat die vielleicht schon jemand?
Zum Lagerschaden mal eine Überlegung:
Von innen nach außen gesehen dreht die Welle wohl rechts herum. Da hat sie wohl mangels ausreichender Schmierung versucht, die Lagerwand hochzuklettern. Deren haftkraft reichte nicht aus und sie ist abgeschert.
Warum sorgt man in Bereich der unteren Quernut mit Bohrungen dafür, dass Lageröl ablaufen kann?
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Re: Na also - geht doch MKH 239?

Beitragvon BUMI » Mi 5. Mär 2014, 19:28

Gleich noch eine sonderbare Idee:
Es gibt Lagermetall als Rohrware.
Wie wäre es, wenn man das alte Lagermetall herausbohrt (die Axialführung stehen lassen), ein Lagerrohr außen auf Maß dreht, teilen, mit Metallkleber einklebt und das Innenmaß dann fertig bohrt?
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Re: Na also - geht doch MKH 239?

Beitragvon Jan » Mi 5. Mär 2014, 21:36

Hallo, Burgfried!

Ich würde sagen, dass das Schadensbild an dem Lager ganz typisch für Weißmetalllager im Bereich der Kurbelwelle ist. Bei jedem Hub des Kolbens bekommt das Lager einen kleinen Schlag und so wird das Metall irgendwann porös und brüchig. Diese Lager müssen neu ausgegossen oder - besser noch - ausgeschleudert werden. Dabei wird der Durchmesser der Kurbelwelle zu Grunde gelegt (wenn diese noch rund und nicht oval ist). Anschließend geht man mit Tuschierpaste und Schabeisen an die Arbeit, um ein wenig Luft für den Schmierfilm zu schaffen.

Das Ausschaben darf erst dann erfolgen, wenn der Motor fertig eingebaut ist. Mit der Kurbelwellenmessuhr musst Du zunächst feststellen, ob die Kurbelwelle ohne Verbiegungen in den drei Lagern dreht. Die Quernut ist wahrscheinlich nicht notwendig. Ich denke, man wollte einen schnelleren Öldurchlauf bekommen, damit dieses nicht zu warm wird.

Gruß
Jan