Deutz E12

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brennexcel
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Re: Deutz E12

Beitragvon brennexcel » Mi 18. Jan 2017, 15:19

Ich bin grad dabei, die Laufbuchse zu ziehen, da der Kolben lange nicht drin war und dementsprechend sehen beide Teile aus...
Das Honen der Buchse ist kein Problem.
Nun meine Frage, ich habe mir einen Abzieher gebaut um die Buchse nach vorn über die Stehbolzen des Kopfes rauszuziehen (dieser ist natürlich schon ab).Es blieb am Gehäuse des Motors noch eine Platte dran( die Dichtfläche des Kopfes), die eine dicke Wulst zwischen Kopf und Rumpf bildet.Ist diese ein festes Teil der Laufbuchse oder sogar des Rumpfes???
Ich hoffe, ich hab mich nicht zu umständlich ausgedrückt und bitte im Vorfeld schon um Vergebung...

Gruß Stefan.

brennexcel
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Re: Deutz E12

Beitragvon brennexcel » Sa 21. Jan 2017, 15:20

Hier mal Bilder vom derzeitigen Stand.
Motor ist komplett zerlegt und ich versuche grad, die Laufbuchse herauszubekommen. Sie wehrt sich aber noch...
Gruß Stefan
http://a68.tinypic.com/10sab6u.jpg
110sab6u.jpg
110sab6u.jpg (99.53 KiB) 473 mal betrachtet

http://a66.tinypic.com/f0nqtc.jpg
2f0nqtc.jpg
2f0nqtc.jpg (118.38 KiB) 473 mal betrachtet

http://a66.tinypic.com/k1fj7r.jpg
3k1fj7r.jpg
3k1fj7r.jpg (92.84 KiB) 473 mal betrachtet


edited by meisteradam
Habe die Bilder zusätzlich hochgeladen.

brennexcel
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Re: Deutz E12

Beitragvon brennexcel » Di 24. Jan 2017, 10:34

Kann es sein, dass die Laufbuchse am hinteren Ende im Motorgehäuse noch zusätzlich verschraubt ist???

Gruß Stefan.

jaki
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Re: Deutz E12

Beitragvon jaki » Di 24. Jan 2017, 14:07

Hallo,

Habt ihr den Motorblock auch angewärmt während der Abzieher auf Spannung steht?

Drückt der Abzieher wie im Foto nur auf zwei Stehbolzen des Zylinderkopfs? Das wäre mir zu heikel...

Macht einen ordentlichen Abzieher mit einem ganzen Teller der sich in der Laufbuchse zentriert durch einen Absatz.

Auf der Zylinderkopf-Seite nehmt eine große Stahlplatte (ausreichen dich, vlt. 20mm) mit Senkbohrungen für jeden Stehbolzen und das Loch auch genau in der Mitte.

Eine eingeschraubte Laufbuchse ist mir bei keinem Motor bekannt...

Gruß, Jakob
:mrgreen:

jaki
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Re: Deutz E12

Beitragvon jaki » Di 24. Jan 2017, 14:09

:mrgreen:

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Re: Deutz E12

Beitragvon brennexcel » Di 24. Jan 2017, 14:57

Danke für den Link.
Na mein Abzieher sieht ja im Prinzip identisch aus. Ist auch eine 20er Gewindestange.
Ich würde nur skeptisch, als ich diese Zeichnung eines ähnlichen Motors gesehen habe...
http://a67.tinypic.com/5me7pv.jpg
1 5me7pv.jpg
1 5me7pv.jpg (61.04 KiB) 473 mal betrachtet

http://a68.tinypic.com/1z2ehxz.jpg
2 1z2ehxz.jpg
2 1z2ehxz.jpg (91.4 KiB) 473 mal betrachtet


Gruß Stefan

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Re: Deutz E12

Beitragvon jaki » Di 24. Jan 2017, 15:14

Hallo,

Da ist hinten an der Büchse ein Gewinde und ein Ring aufgeschraubt, der die Büchse festhält. Dient wahrscheinlich auch zusätzlich zur Abdichtung.

dein Abzieher ist sicherlich viel "elastischer" als der von motorenmatze. Allein das U-Profil zwischen den Stehbolzen... das biegt sich ja schon, wie soll dann die Büchse raus wenn der Abzieher sich schon verformt wenn die Buchse noch keinen mm gegangen ist?

Ich hoffe du bekommst die Büchse raus.

Gruß, Jakob
:mrgreen:

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Re: Deutz E12

Beitragvon gft » Di 24. Jan 2017, 20:00

Ich muss Jakob dahingehend recht geben bei seinem Kommentar zum Abzieher!

Die Druckverteilung möglichst gleichmäßig auf den Büchsenrand und auf alle Stehbolzen!
Ungleichmäßige Belastungen führen zu Spannungsspitzen und somit zu Brüchen! entweder bricht die Büchse hinten aus oder es reißt wohlmöglich vorn der Block zum Wasserkasten hin! Beides währ sau blöd!
Die Druckplatten müssen so stabil sein, das sie sich nicht verformen, da dann der Druck entweicht und wieder Punktbelastungen und Biegemomente entstehen!
Eine Feingewindestange oder sowas helfen auch, mehr Druck aufzubauen!

Wärme in Maßen hilft auch, da damit der Block "auf" geht! Da dieser mehr Masse hat als die Büchse geht er mehr auf als diese, also sollte sie sich lösen! Die Chemiekeule hilft auch! Natürlich ist es teuer, den Wasserkasten mit Rostlöser zu füllen, aber Kerosene sind das gleiche!
Also ein paar Tage Diesel oder Heizöl können nicht schaden!

Bezüglich der verschraubten Büchsen, ist zugegeben recht selten aber gibt`s schon,...
Kenne da den Daimler Benz DB 605 mit verschraubten Büchsen, glaube der kleine Bruder DB 601 hat`s auch,...

Viel Glück beim Ziehen, hab selber schon ein paar zerbröselt dabei,....

Wenn die nicht unbedingt raus muss, würde ich immer sitzen lassen und versuchen im eingebauten Zustand nachzuarbeiten,....

Gruß,
Dieter

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Re: Deutz E12

Beitragvon FranzK. » Di 24. Jan 2017, 21:43

Hallo,
ich habe bei einem E12 mit vier PS nach einem Brandschaden die Büchse gezogen. Das habe ich aber nur deshalb gemacht, weil der Vorbesitzer den Kopf runter geschraubt hat und einen Stehbolzen abgerissen hat. Die Stehbolzen stecken lose im Zylindermantel und werden vom Büchsenrand fixiert. Die Zylinderbüchse ist nicht verschraubt, sie hat nur hinten, wo normal ein O-Ring ist, Fensterkitt drin. So wie ich das hier sehe, wird dieser E12 eher kaputt restauriert. Es ist sehr schwer die 100 Jahre alten Sachen hinterher wieder dicht zu kriegen. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Zylinderbüchse auszuhohnen und den Rest zusammen zu lassen. Manche Motoren werden durch das Zerlegen nicht besser, weil sie ihre Patina verlieren.
Gruß
Franz

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Re: Deutz E12

Beitragvon Bas » Di 24. Jan 2017, 23:28

Hallo Stefan.

Wenn ich mir deine Fotos anschaue glaube ich das ich sehe wo das Problem liegen konnte.

Dort wo die Ölleitung für die Zylinderschmierung angeschlosen wird ist eine Leitung die durch den Wassermantel und den Kühlwasserraum in die Laufbüchse steckt, und wenn ich es richtig sehe ist die noch drin, und wird das bewegen der Büchse unmöglich!


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